Deutschlands großer Wirtschaftskongress: Drei Tage volles Programm im Hotel Adlon. Mit über 70 hochkarätigen Referenten, spannenden Gesprächsformaten und inspirierenden Abendveranstaltungen!

Sprecher 2018

News zum Kongress

Jean-Claude Juncker

Wie sieht Europas Antwort auf Trumps Strafzölle aus? Wie Europas Antwort auf Facebook, Google & Co.? Und was wird aus Italien? Drei Fragen, die gerade die Nachrichten beherrschen. Drei Fragen, die im November auch den SZ-Wirtschaftsgipfel beschäftigen werden. Und wer könnte auf all diese Fragen eine bessere Antwort liefern als Jean-Claude Juncker?

Der Präsident der EU-Kommission wird am Montag, 12. November 2018 den zwölften Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung mit einer Keynote eröffnen. Juncker spricht zum Auftakt des dreitägigen Kongresses im Hotel Adlon in Berlin. Erstmals wird Deutschlands großer Wirtschaftskongress damit vom amtierenden Chef der EU-Kommission eröffnet.

Der SZ-Wirtschaftsgipfel wird damit in diesem Jahr mehr hochkarätige Redner denn je aus der Politik haben. So wird Bundeskanzlerin Angela Merkel am zweiten Kongresstag, dem 13. November, die Dinnerrede bei der Nacht der Europäischen Wirtschaft halten und sich anschließend in einem Gespräch den Fragen von SZ-Chefredakteur Kurt Kister stellen. Am gleichen Tag sprechen auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz und der estnische Ministerpräsident Juri Ratas beim SZ-Wirtschaftsgipfel. Scholz stellt sich einem Kreuzverhör, Ratas spricht darüber, warum sein Land so erfolgreich in der Digitalisierung ist.

Juncker steht seit gut dreieinhalb Jahren an der Spitze jener einflussreichen Institution, die als „Hüterin der europäischen Verträge“ bekannt ist. Er ist ein Europäer par excellence und hat Europas Politik schon in seiner Zeit als Finanzminister (1989 bis 2009) und als Premierminister (1995 bis 2013) von Luxemburg entscheidend geprägt. Ihm hilft dabei neben seinem Verhandlungsgeschick und seinem weitreichenden Netzwerk, dass er neben seiner Muttersprache Luxemburgisch auch noch fließend Deutsch, Französisch und Englisch spricht.

Juncker hat im Handelsstreit mit den USA früh eine angemessene Gegenreaktion angekündigt, er hat die wirtschaftliche Entwicklung und Digitalisierung Europas zu prägenden Themen seiner Amtszeit gemacht, und er sorgt sich angesichts jüngster populistischer Tendenzen um den Zusammenhalt der Gemeinschaft. In einem Interview sagte er dazu am Wochenende: „Wir haben es verlernt, einander zu lieben oder wenigstens zu mögen. Stattdessen suchen wir bloß nach Fehlern beim anderen. Diese Engherzigkeit bekümmert mich. Tot geglaubte Pauschalurteile leben plötzlich wieder auf, aus rein innenpolitischen Erwägungen. Wir brauchen mehr kontinentale Zärtlichkeit.“

Wenn Sie mit dabei sein wollen: Melden Sie sich jetzt für den SZ-Wirtschaftsgipfel an – entweder für einen Tag (inklusive einer Abendveranstaltung); oder für drei Tage. Ganz so, wie es Ihr Terminkalender zulässt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit dabei wären!

Die Kanzlerin kommt

Vier Mal schon hat Angela Merkel beim Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung gesprochen, meist am Morgen, meist eine halbe Stunde lang - aber das wird in diesem Jahr anders sein: Diesmal kommt die Kanzlerin am Abend. Und sie wird am Dienstag, 13. November, nicht im Hotel Adlon auftreten, wo seit nunmehr elf Jahren Deutschlands großer Wirtschaftskongress stattfindet, dieses Treffen von 450 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Sondern sie wird beim festlichen Höhepunkt des Wirtschaftsgipfels sprechen, der Nacht der Europäischen Wirtschaft. Und die findet traditionell außerhalb des Adlons statt: in diesem Jahr erstmals im Deutschen Historischen Museum.

Aber nicht nur der Ort wird ein anderer sein, sondern auch das Format: Nach der Dinnerrede, die Merkel hält, wird sie sich in einem halbstündigen Gespräch auch den Fragen von SZ-Chefredakteur Kurt Kister stellen. Diese Gespräche mit Spitzenpolitikern haben Tradition, in früheren Jahren etwa saßen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, der frühere französische Präsident Valéry Giscard d'Estaing oder der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder auf der Bühne und nutzten die intime Atmosphäre für teils sehr emotionale Auftritte.

So sprach Wolfgang Schäuble im Jahr 2014 sehr offen über das Attentat auf ihn und sein schwieriges Verhältnis zu Helmut Kohl. Martin Schulz ließ - einige Wochen, bevor er es offiziell publik machte - im Herbst 2016 durchblicken, dass er als Kanzlerkandidat antreten will. Und Valéry Giscard d'Estaing präsentierte im Jahr 2012 in einer Art Vermächtnis seine Ideen für eine Reform Europas (manches davon deckt sich mit den heutigen Ideen von Emmanuel Macron). Gerhard Schröder wiederum hatte im Jahr 2015 seine schelmische Freude an einer munteren Kabbelei mit vielen offenen und verdeckten Spitzen, in der es auch um sein ambivalentes Verhältnis zur Süddeutschen Zeitung ging: Er sei, sagte Schröder grinsend, immer freundlich zur SZ gewesen, aber die Texte über ihn immer bösartig: "Das ist der Grund, warum ich heute hier bin: Man muss ja auch zurückgeben können!"

Nun also kann Merkel zurückgeben. Am gleichen Tag, ein paar Stunden vorher, wird beim SZ-Wirtschaftsgipfel ein weiterer europäischer Regierungschef auftreten: der estnische Ministerpräsident Jüri Ratas (rechtes Foto). Estland gilt als eines der vorbildlichsten Länder der EU auf dem Feld der Digitalisierung, das amerikanische Magazin Forbes feierte die baltische Republik mal als "digitalen Führer Europas". Und genau darüber - was hat Estland im Digitalen erreicht und wie, und wo will das Land in den nächsten Jahren hin? - wird Ratas im Hotel Adlon sprechen und sich anschließend der Diskussion stellen. Eine gute Gelegenheit also, um zu klären, was Deutschland von Estland im Digitalen lernen kann. So viel ist schon jetzt klar: sehr viel!

Wenn Sie mit dabei sein wollen: Melden Sie sich jetzt für den SZ-Wirtschaftsgipfel an – entweder für einen Tag (inklusive einer Abendveranstaltung, entweder am gleichen Tag oder am Abend vorher); oder für drei Tage. Ganz so, wie es Ihr Terminkalender zulässt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit dabei wären!

Das sind unsere Themen

Seit Wochen haben wir einen Frühling, wie es ihn nur selten gibt: Sonne ohne Ende, Temperaturen fast wie im Sommer. Eigentlich kann man sich derzeit kaum vorstellen, dass irgendwann wieder Herbst sein wird – und damit Zeit für den jährlichen SZ-Wirtschaftsgipfel. Vom 12. bis 14. November 2018 tagen wir zum nun schon zwölften Mal im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin. Und die Vorbereitungen laufen, die ersten Konturen des Programms zeichnen sich ab.

So wird Joe Kaeser, der Vorstandsvorsitzende von Siemens (Foto links), über „Europa und seine Champions“ diskutieren, Finanzminister Olaf Scholz (Foto rechts) sich im Kreuzverhör unseren Fragen stellen und Multi-Aufsichtsrätin Ann-Kristin Achleitner (Foto Mitte) gemeinsam mit Roland-Berger-Chef Charles Edouard Bouée über die Frage: „Was wird aus Deutschland?“ debattieren.

Wir freuen uns ferner auf eine hochrelevante Diskussion zum Thema „Datenschutz und Datensicherheit: Chance oder Risiko?“ mit Marit Hansen, der Datenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein, Markus Haas von Telefónica, Paul Kaffsack von Myra Security und Bestsellerautorin Yvonne Hofstetter.

Die Zukunft wird vermessen beim Panel „Deutschland, deine Roboter“ mit Pascale Ehrenfreund, der Chefin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, und auch die Systemfrage wird gestellt: Katja Kipping, Vorsitzende der Linkspartei, diskutiert zusammen mit Thilo Bode, dem Gründer von Foodwatch, und Achim Wambach, dem Präsidenten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung und Vorsitzenden der Monopolkommission, über die Frage „Funktioniert die soziale Marktwirtschaft noch?“

Insgesamt erwarten wir erneut drei Tage Kongress, die voller unterschiedlicher Formate und Themen sind und in intimer Arbeitsatmosphäre auch Platz für entspanntes Netzwerken bieten.

In den nächsten Wochen werden wir Sie über weitere Referenten und Themen unseres Kongresses per Newsletter, Social Media und auf unserer Website informieren.

Wir würden uns sehr freuen, Sie in Berlin begrüßen zu können.

Gipfelstürmer – der Gründerpreis des SZ Wirtschaftsgipfels

Der SZ-Wirtschaftsgipfel ist eine sehr, sehr gute Gelegenheit, neueste Informationen und Hintergründe zu erfahren.

Harald KrügerBMW Group

Für diesen Gipfel nehme ich mir immer Zeit. Ich genieße die Inhalte und die hohe Qualität der Teilnehmer.

Sir Tim ClarkEmirates

Ein guter Mix aus junger und alter Welt. Für uns eine Top-Veranstaltung.

Philipp Depiereuxetventure

Rückblick 2017