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Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Der elfte SZ-Wirtschaftsgipfel ist vorüber, drei intensive Tage, und es hat uns sehr gefreut, dass wir in diesem Jahr mehr Teilnehmer denn je begrüßen konnten.

Wir wollen aber noch besser werden, im nächsten Jahr, beim dann 12. SZ-Wirtschaftsgipfel. Und deshalb möchten wir Sie bitten, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um uns zu sagen, was gut war in diesem Jahr und was nicht. Rufen Sie dazu einfach unsere Wirtschaftsgipfel-App auf und beantworten im Menüpunkt "Feedback" kurz unsere Fragen.

Aber Sie können uns natürlich darüber hinaus auch gerne eine Mail schreiben mit Kritik, Ideen, Anregungen.

Wir wünschen Ihnen eine gute Heimfahrt und würden freuen, wenn Sie auch nächstes Jahr wieder mit dabei wären. Der Termin: 29. November bis 1. Dezember 2018. Der Ort: na, klar - das Adlon.

Die Zukunft Europas

Die „Nacht der europäischen Wirtschaft“ hat eine große Tradition beim SZ-Wirtschaftsgipfel, sie ist der unbestrittene Höhepunkt des Kongresses, und wir werden diesmal die Frage verhandeln: Wie sieht künftig das Verhältnis von Großbritannien und der Europäischen Union aus. Denn David Davis, der britische Brexit-Minister, wird an diesem Donnerstag die Dinnerspeech halten und sich danach den Fragen von SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach stellen.

Davis hat zuletzt am vergangenen Freitag in Brüssel über den Brexit verhandelt, die EU-Kommission setzte den Briten da eine Frist: Sie haben noch zwei Wochen Zeit, um zu sagen, was sie beim Austritt an die Gemeinschaft zahlen werden. Davis lehnte das Ultimatum am Wochenende ab. Wie aber geht es mit dem Brexit dann weiter? Beim SZ-Wirtschaftsgipfel redet er über: “A new order - building a new partnership between the UK and the EU“. Er folgt als Redner bei der “Nacht der europäischen Wirtschaft” auf so große Europäer wie Valery Giscard d’Estaing, Gerhard Schröder und Wolfgang Schäuble. Und begegnet beim Dinner im Museum für Kommunikation zum Beispiel auch Friedrich Merz, dem Brexit-Beauftragten von Nordrhein-Westfalen.

Mit dem Brexit hat sich an diesem Montag auch Emma Marcegaglia beschäftigt, sie führte als Präsidentin von Business Europe eine Delegation der europäischen Industrie, die beim Mittagessen mit Premierminister Theresa May ihre Sorgen über den Brexit deutlich machte. Am Donnerstag wird die Italienerin Marcegaglia dies auf dem Eröffnungspanel des SZ-Wirtschaftsgipfels genauer erläutern. Zuvor wird sich in seiner Keynote auch Günther Oettinger der Zukunft Europas zuwenden, der EU-Kommissar eröffnet Deutschlands großen Wirtschaftskongress.

Morgen übrigens erscheint in der SZ ein achtseitiges Spezial zum SZ-Wirtschaftsgipfel, samt Interview mit Emma Marcegaglia. Abends geht der Kongress dann los, mit dem Welcome-Abend in der Factory, einer der spannendsten Start-up-Locations in der Hauptstadt.

Wir freuen uns darauf, Sie in Berlin zu sehen!

Der britische Brexit-Minister kommt

David Davis hat den schwierigsten Posten inne, den die britische Regierung derzeit zu vergeben hat: Als Brexit-Minister verhandelt er mit der EU-Kommission und den anderen EU-Staaten darüber, unter welchen Bedingungen Großbritannien die Europäische Union verlassen kann.

Wie das gehen soll – und vor allem: wie die wirtschaftlichen Beziehungen Großbritanniens mit der EU künftig aussehen sollen – darüber wird Davis beim Süddeutsche Zeitung Wirtschaftsgipfel in Berlin reden. “A new order - building a new partnership between the UK and the EU”, lautet der Titel seiner Rede. Davis kommt dafür passend zum Abschluss der Sondierungsgespräche der Jamaika-Koalitionäre nach Berlin: Union, FDP und Grüne wollen Mitte nächster Woche Klarheit darüber haben, ob sie anschließend in richtige Koalitonsgespräche einsteigen – und dabei spielt die Zukunft Europas eine ganz entscheidende Rolle.

Über die Zukunft Europas weiß auch Emma Marcegalia eine ganze Menge zu sagen. Die Stahlunternehmerin aus dem Norden Italiens, Chefin eines erfolgreichen Familienbetriebs und zudem Aufsichtsratsvorsitzende des Energiekonzerns ENI, führt seit vier Jahren Business Europe, den Dachverband der europäischen Industrie. Sehr selbstbewusst vertritt sie in Brüssel die Interessen der europäischen Industrieunternehmen: vom Hidden Champion aus dem Mittelstand bis zu den ganz großen Konzernen. Marcegalia spricht am Auftaktmorgen (16. November), auf dem Panel „Populismus und Protektionismus: Scheitert die Globalisierung?“

Wir freuen uns drauf – und auf Sie!

Wie geht es weiter mit Deutschland?

In Berlin beginnen an diesem Mittwoch die Sondierungsgespräche für die Jamaika-Koalition. Es geht um die Frage: Wächst mit CDU, CSU, FDP und Grünen zusammen, was – jedenfalls für die nächsten vier Jahre – tatsächlich zusammengehört?

Einer der entscheidenden Köpfe in den Koalitionsverhandlungen ist der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner. Er wird auch beim SZ-Wirtschaftsgipfel mit dabei sein: Am Eröffnungsvormittag, am 16. November, stellt Lindner sich im Kreuzverhör den Fragen: Wie geht es weiter mit der Finanzpolitik? Welche Steuern werden sinken? Was ist geplant in Sachen Digitalisierung? Und welches Amt strebt er eigentlich an? Als Wirtschaftsgipfel-Teilnehmer erhalten Sie so einen tiefen Einblick in die Koalitionsverhandlungen.

Einen Tag später, am 17. November sitzt dann Friedrich Merz auf der Adlon-Bühne, auch er stellt sich einem Kreuzverhör. Der Titel: Wie geht es weiter mit Deutschland? Das erinnert an ein Buch, das Merz, einst Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, vor sieben Jahren gemeinsam mit dem ehemaligen SPD-Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement veröffentlicht hat, es heißt „Was jetzt zu tun ist – Deutschland 2.0“. Heute geht es eher um Deutschland 4.0 oder 5.0, und von Merz, der heute als Aufsichtsratsvorsitzender („active chairman“) für den deutschen Ableger von Black Rock arbeitet, weiß man: Er ist ein Mann der messerscharfen Analyse.

Wir freuen uns auf diese beiden hochkarätigen Referenten – und auf Sie als Teilnehmer. In vier Wochen ist es schon soweit!

Die Zukunft des autonomen Fahrens

Jeder in Deutschland kennt BMW, den großen Autokonzern aus München: Über 100 Jahre alt, eine Weltmarke, ein Symbol für „Made in Germany“. Aber kennen Sie auch Nio? Das Unternehmen wurde vor gut drei Jahren in China gegründet, beschäftigt heute gut 2000 Mitarbeiter – und ist mit dem Ziel angetreten, die Autoindustrie (und nicht zuletzt auch die deutsche) das Fürchten zu lehren. Nio hat deshalb nicht bloß Niederlassungen in seinem Heimatland, sondern auch im Silicon Valley, wo die Software für die E-Autos entwickelt wird, und in München-Bogenhausen, wo das Design entsteht und der Kontakt zu den wichtigsten (zumeist deutschen) Zulieferern gepflegt wird.

Welche Chancen aber hat Nio, das vielleicht ehrgeizigste Auto-Start-up der Welt, wirklich? Oder sind die großen Autobauer wie BMW nicht längst viel weiter, als man meint? Sind sie aufgrund ihrer Markenstärke, Erfahrung und ihres ausgeklügelten Vertriebsnetzes nicht sehr viel besser gerüstet für die Zukunft des Autos, die bestimmt wird von der E-Mobilität und dem autonomen Fahren?

Darüber werden beim SZ-Wirtschaftsgipfel der Vorstandsvorsitzende von BMW, Harald Krüger, und der Mitgründer von Nio, Jack Cheng, diskutieren. Zwei Auto-Manager, die gerade mächtig in die Zukunft investieren: Krüger legte am vergangenen Freitag mit viel Prominenz aus der Politik den Grundstein für das neue Forschungs- und Innovationszentrum von BMW im Münchner Norden, 15.000 Menschen soll dort später arbeiten. Nio wird, wenige Tage vor dem SZ-Wirtschaftsgipfel, in Peking seinen ersten Flagship-Store eröffnen, Anfang des nächsten Jahres will das Start-up dann die ersten Autos ausliefern: einen SUV mit Elektromotor.

Der Wettlauf ist also eröffnet. In Berlin, beim SZ-Wirtschaftsgipfel, können Sie dieses Rennen hautnah miterleben, wenn Krüger und Cheng am 17. November im Streitgespräch aufeinandertreffen. Und sich Fragen widmen werden wie: Wann wird das Auto allein fahren? Was müssen die Hersteller dafür noch leisten? Und wer ist dabei besser: China, Europa oder die USA?

Anders führen

Eine Woche lang war die Volksbühne in Berlin besetzt, und die Wut der Besetzer richtete sich gegen zweierlei: gegen die Immobilienspekulanten in Berlin – und gegen den umstrittenen Intendanten Chris Dercon. Am 18. November sitzt eben jener Chris Dercon (Foto links) auf der Adlon-Bühne und diskutiert beim SZ-Wirtschaftsgipfel über ein Thema, das zu seiner neuen Aufgabe in Berlin passt: „Anders führen - was können Manager von Führungskräften aus anderen Bereichen lernen?“

Dercon hat eine der schwierigsten Führungspositionen übernommen, die der internationale Kulturbetrieb derzeit zu bieten hat: Er soll als Nachfolger des legendären Frank Castorf der Volksbühne ein neues Gesicht geben. Dem neuen Intendanten schlug dabei von Anfang an teils offene Ablehnung entgegen: Denn auch wenn Dercon in den 1980er Jahren unter anderem Theaterwissenschaften studiert hat, gilt der Belgier nicht als Theater-Mann. Er hatte zuvor zwei hochangesehene Museen geleitet: das Haus der Kunst in München und die Tate Gallery of Modern Art in London.

Über das Thema „Anders führen“ diskutiert Dercon mit zwei Menschen aus völlig anderen Welten: Der Sportpsychologe Hans-Dieter Hermann (Foto rechts), der seit drei Jahrzehnten Spitzensportler betreut, kann über seine Erfahrungen als Motivationstrainer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft berichten, und Mark Behrend (Foto Mitte) ist als Kapitän der MS Europa eben nicht bloß für ein Schiff verantwortlich, sondern auch für 275 Besatzungsmitglieder und 408 Passagiere.

Freuen Sie sich auf ein spannendes, ungewöhnliches Gespräch beim SZ-Wirtschaftsgipfel. Wir freuen uns auch darauf – und natürlich auf Sie!

Gipfelstürmer gesucht!

Auch in diesem Jahr zeichnet der SZ-Wirtschaftsgipfel wieder die innovativsten Gründer aus – mit einem ganz besonderen Wettbewerb. Die Ausschreibung für den „Gipfelstürmer“-Preis richtet sich an junge Unternehmen, die ein innovatives oder spannendes Produkt entwickelt haben. Wenn Sie selber solch ein Start-up gegründet haben: Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Und falls Sie eines kennen: Machen Sie es auf unseren Wettbewerb aufmerksam!

Bewerben kann man sich noch bis zum 1. Oktober. Eine Jury aus Mitgliedern der SZ-Wirtschaftsredaktion wählt anschließend die sechs Finalisten aus. Diese „Gipfelstürmer“ dürfen vom 16. bis 18. November am SZ-Wirtschaftsgipfel im Hotel Adlon in Berlin teilnehmen. Am 18. November bekommt jeder von ihnen die Gelegenheit, seine Geschäftsidee und sein Unternehmen auf der Wirtschaftsgipfel-Bühne im Adlon vorzustellen.

Anschließend kürt eine ganz spezielle Jury den Sieger: Alle Teilnehmer des SZ-Wirtschaftsgipfels stimmen per App ab. Die meisten von ihnen sind erfahrene Unternehmer und Manager, die wissen, worauf es ankommt, und die neugierig sind auf neue Firmen und innovative Ideen. Das Motto für den Wettbewerb lautet daher auch: „Start-ups meet Grown-ups“. Unterstützt wird der Pitch von Berlin Partner, der Wirtschaftsförderung von Berlin. Viel Aufmerksamkeit ist dem Siegerteam und allen Finalisten also gewiss.

Die Süddeutsche Zeitung begleitet den „Gipfelstürmer“-Wettbewerb mit einer Serie über Gründer in Deutschland – alle Texte haben wir unter www.sueddeutsche.de/thema/Gipfelstürmer gebündelt. Alle Infos zur Bewerbung findet man unter www.sz-wirtschaftsgipfel.de/gipfelstuermer.

Wir freuen uns auf spannende Unternehmen, tolle Gründer und einen packenden Pitch im Adlon!

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