News

Ein neues Programm, im Zeichen der Corona-Krise

Das habe ich noch nicht erlebt, und ich möchte es auch nicht noch einmal erleben. Sie wissen, was ich meine: Das Corona-Virus hat unser Leben durcheinander gewirbelt, privat und beruflich. Die Süddeutsche Zeitung wird seit Wochen komplett dezentral produziert, alle Absprachen, alles Schreiben, Redigieren, Freigeben von Texten für die Print- und die Digitalausgabe sowie für SZ.de findet dezentral im Home-Office von Hunderten von Kolleginnen und Kollegen statt, gesteuert über verschiedene Kommunikationskanäle. Und als wäre das noch nicht genug, haben das Wirtschaftsgipfel-Team und ich unsere Köpfe virtuell zusammengesteckt und beraten, ob wir Ihnen den 14. SZ-Wirtschaftsgipfel überhaupt wie geplant ankündigen können. Wir glauben aber: ja, wir können!

Ja, wir wollen uns vom 16. bis 18. November 2020 in Berlin treffen.

Ja, wir konzipieren jetzt das Programm – ein neues Programm, im Zeichen der Corona-Krise. Der Titel schreibt sich ja wie von selbst: "2021: Der Weg aus der Krise."

Ja, wir erwarten wieder mehr als 70 Referentinnen und Referenten, darunter Spitzenleute der deutschen Wirtschaft wie wie Joe Kaeser (Siemens), Martin Brudermüller (BASF) und die Henkel-Aufsichtsratsvorsitzende Simone Bagel-Trah, Sandrine Dixson-Declѐve, die Präsidentin des Club of Rome, Mediziner und Virologen, deutsche und europäische Politiker und viele andere Entscheiderinnen und Entscheider.

Ja, wir hoffen Sie wieder dabei zu haben. Natürlich kann ein jeder, der sich jetzt anmeldet oder bereits angemeldet hat, coronabedingt bis kurz vor der Veranstaltung stornieren, Ehrensache!

Natürlich werden wir uns auf Alternativen vorbereiten, sei es mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und großen Abständen. Oder mit anderen Formaten als gewohnt. Wenn Sie möchten, können Sie auch interaktiv digital teilnehmen. Aber nichts ersetzt den unmittelbaren Austausch.

Ich hoffe deshalb, Sie planen die Reise nach Berlin ein. Denn eines ist klar: Wenn es jemals wichtig war, sich kurz vor Jahresende der Lage in Deutschland und der Welt zu vergewissern, wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich, um vorbereitet ins nächste Jahr zu gehen – und genau das ist ja seit jeher unser Anspruch –, dann gab es dafür noch nie so viel Anlass wie zum Ende dieses merkwürdigen Jahres 2020.

Ich melde mich in Kürze mit weiteren Informationen über das Programm!

Herzliche Grüße, und bleiben Sie uns gewogen!
Ihr Marc Beise

Wirtschaft wird weiblich – die ersten Highlights unseres zweiten PLAN W Kongresses

Heute wollen wir Sie über den zweiten PLAN W-Kongress der Süddeutschen Zeitung informieren. Er findet am 27. & 28. Mai 2020 in Berlin statt und wird großartig werden; mehr dazu unten.

Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr haben wir neben dem etablierten SZ-Wirtschaftsgipfel (immer im November im Hotel Adlon) ein junges, frisches Format gesetzt: ein Kongress zu den Fragen der Zeit von und mit Frauen. Nicht nur Frauen, aber doch überwiegend Frauen. Die Resonanz hat uns überwältigt, ganz offensichtlich gibt es ein starkes Bedürfnis für einen solchen Event, der die brennenden politischen und wirtschaftlichen Themen aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachtet, als das bei ja meist männerdominierten Veranstaltungen der Fall ist.

Deshalb also nun die Neuauflage: Der PLAN W-Kongress 2020. Im vergangenen Jahr hieß unser Motto: Aufbruch! Diesmal: Miteinander!

Das Programm wächst täglich. Es geht um nachhaltiges Wirtschaften, Fachkräftemangel, die Weltkonjunktur und German Engineering im Wandel. Darum, wie Frauen Macht verändern – und wie Macht Frauen verändert. Wir stellen Pionierinnen des Wandels vor, und wir fragen: Wieso geben Wagniskapitalgeber Frauen so wenig Geld?

Vorständinnen von Dax-Konzernen werden dabei sein, Gründerinnen, Wissenschaftlerinnen, Politikerinnen. Simone Menne, die Multiaufsichtsrätin. Sabina Jeschke aus dem Vorstand der Deutschen Bahn, Jackie Hunt von der Allianz. Aber auch Männer: Max Conze, der Chef von Pro7/Sat1. Norbert Walter-Borjans, der Mann (!) im neuen SPD-Spitzenduo. Renata Juno Brüngger von Daimler, Julia Bösch von Outfittery. Maren Kroymann, die Kabarettistin. Martina Angermann, die ehemalige Bürgermeisterin von Arnsdorf, die von den Rechten gemobbt wurde, bis sie krank wurde.

Sowie Katja Kraus und Kathrin Suder, die ehemalige Fußballnationalspielerin und die Verteidigungsstaatsekretärin, die kürzlich erstmals in der SZ gemeinsam aufgetreten sind und das auf dem PLAN W Kongress wiederholen.
Schnell anmelden lohnt sich!

Erstes Lebenszeichen an die Wirtschaftsgipfel-Community

2020 – was für ein Datum. Man möchte die Jahreszahl wegen ihrer ästhetischen Schönheit immer wieder verwenden und auf die übliche Umschreibung "in diesem Jahr“ verzichten. Hier ein weiterer Anlass: Für 16. bis 18. November 2020 ist der nächste, der 14. SZ-Wirtschaftsgipfel terminiert, und es wird Zeit, ihn vorzudenken. Mehrfach habe ich in den vergangenen Wochen mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammengesessen und Pfade für 2020 (!) geschlagen.

Die ersten Absprachen mit Referenten laufen, und Sie können sich bereits „blind“ anmelden – falls Sie mir vertrauen, dass ich Ihnen ein attraktives Programm zusammenstelle. Viele haben das in den letzten Jahren schon so gehalten, bereut hat es ausweislich unserer Auswertungs- und Feedbackrunden kaum jemand, Sie können es also gerne wagen ... Sie würden dann vom Frühbucherrabatt profitieren, der noch bis zum 31. Januar 2020 gilt.

In der Sache scheint mir ein Themenblock vorrangig zu sein, den wir in verschiedene, auch neue Formate kleiden werden: Wirtschaft und Umwelt.

Kein neues Thema, fürwahr, und seit längerem Debattenstoff bei unseren Wirtschaftsgipfeln. Für diejenigen, die dabei waren, erinnere ich an das Panel „Klimawandel stoppen – geht das noch?“ mit dem Zusammentreffen des RWE-Vorstandsvorsitzenden und dem französischen Spitzenmanager Jean-Dominique Senard (Renault-Nissan-Mitsubishi) mit der Fridays-for-Future-Aktivistin Franziska Wessel – das war denkwürdig und für zahlreiche Gäste der Höhepunkt des Kongresses. Aber 2020 (!) kommt das Thema mit neuer Wucht, gerade ist es drei Tage lang in Davos verhandelt worden. Bis auf Donald Trump glaubt ja niemand mehr in verantwortlicher Position, dass kein aktueller Handlungsbedarf ist – es fragt sich nur welcher, und was das für Unternehmen, Verbraucher und Bürger bedeutet.

Dazu habe ich übrigens gerade ein wunderbares Buch des amerikanischen Star-Professors McAfee gelesen, mein Text dazu erscheint in der morgigen Ausgabe der SZ, weshalb ich ihn hier noch nicht verknüpfen kann, Sie müssen also selbst aktiv werden: „More from less“. McAfee sagt, dass wir die Welt nicht mit weniger Produktion und Wachstum retten werden, sondern im Gegenteil mit mehr: lesenswert!

Natürlich werden wir auch über Krieg und Frieden reden, über Datensicherheit und die Veränderungen der Arbeitswelt und vieles andere – über alles halt, was anliegt, was Sie wissen müssen für, dann, 2021!

Dies als erstes Lebenszeichen an die Wirtschaftsgipfel-Community, in den kommenden Wochen und Monaten melde ich mich regelmäßig mit Updates.

Herzliche Grüße, und bleiben Sie uns gewogen!
Ihr Marc Beise

Der zweite PLAN W Kongress am 27. & 28. Mai 2020

Nach dem Kongress ist vor dem Kongress. Gerade erst ist der 13. SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin zu Ende gegangen und schon arbeiten wir am PLAN W Kongress, quasi der kleinen Schwester des Wirtschaftsgipfels. Wir möchten Sie herzlich einladen, am 27. und 28. Mai 2020 zum zweiten PLAN W Kongress in die Kalkscheune nach Berlin-Mitte zu kommen. Es erwartet Sie eine Veranstaltung mit und für Frauen und Männer gleichermaßen.

Wir glauben daran, dass sich die großen Herausforderungen der Welt nur gemeinsam lösen lassen. Und das erst recht, wenn die Schlagzeilen und sozialen Medien den Eindruck vermitteln, dass die Gräben zwischen den Menschen größer werden. Frauen gegen Männer oder Männer gegen Frauen. Old Economy gegen New Economy. Junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen ältere Kollegen und Kolleginnen. Digital Natives gegen Tech-Skeptiker. Pessimistinnen gegen Optimisten. Populisten gegen Realisten. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gegen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Arm gegen Reich. Wir halten das für falsch. Die Herausforderungen durch Klimawandel, Digitalisierung, Ungleichheit, globale Machtverschiebungen und sich wandelnde Kundenwünsche sind zu groß, als dass wir uns ein Gegeneinander leisten könnten. Wir müssen miteinander sprechen, ja, auch miteinander streiten. Aber dann müssen wir uns einigen. Darum haben wir unseren zweiten PLAN W Kongress unter das Motto „Miteinander!“ gestellt.

Wir glauben, dass Frauen zu den großen Themen, die Deutschland und die Welt bewegen, sehr viel zu sagen haben, aber nicht genug zu Wort kommen. Noch immer dominieren die Anzugträger zu viele Podiumsdiskussionen und Sitzungen in den Hinterzimmern. Im Stil des erfolgreichen SZ-Wirtschaftsgipfels wollen wir deshalb nicht nur, aber vor allem mit Frauen darüber diskutieren, wie sich Arbeit verändern muss, welche Rahmenbedingungen die Politik setzen muss, was gute Führung bedeutet, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz birgt, ob und wie ein nachhaltigeres Wirtschaften möglich ist und wie wir für bessere Finanzierung für deutsche Start-ups mit guten Ideen sorgen können.

Mit dabei sind Spitzenfrauen aus Konzernen und aus dem Mittelstand, Forscherinnen, Politikerinnen, Influencerinnen und Startup-Unternehmerinnen – und natürlich auch Männer. Sogar mehrere Dax-Vorständinnen konnten wir bereits gewinnen. Und am Abend erzählt unter anderem die Schauspielerin, Kabarettistin und Sängerin Maren Kroymann aus ihrem bunten Berufsleben. Wir bieten Ihnen 20 Panels, Keynotes, Streitgespräche und neue, innovative Gesprächsformate sowie viel Zeit für Networking.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie im Mai in Berlin dabei sind. Zum Vorzugspreis für Frühanmelder bis zum 31.01.2020 und mit Sonderkonditionen für Start-ups und Young Professionals.

Das war der SZ-Wirtschaftsgipfel!

Geschafft! Der 13. SZ-Wirtschaftsgipfel ist vorbei, wir zwei sind wie die meisten von Ihnen wieder im Büroalltag. Das heißt bei uns: Nachrichten sortieren, organisieren, führen, selbst schreiben. Tätigkeiten, die viel damit zu tun haben, worüber wir in Berlin gesprochen haben.

Das Programm seit Sonntag Abend war ambitioniert, es steckt uns noch in den Knochen: 80 Rednerinnen und Redner, 30 große und kleine Panels, Keynotes, Streitgespräche, Kreuzverhöre usw. - 35 Stunden Programm! Wir sind unserem Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Veranstaltungsprofis extrem dankbar, wie sie das alles gemeistert haben. Und wir danken Ihnen, soweit Sie im Adlon waren, für Ihr Engagement und für die unermüdliche Präsenz bei den Veranstaltung.

Wer nicht dabei sein konnte, hatte die Gelegenheit, auf allen Kanälen die Veranstaltung zu verfolgen: online, digital, in der gedruckten Zeitung, in den sozialen Medien. Insbesondere auf Twitter und LinkedIn finden sich viele Reaktionen von Teilnehmer - vielleicht wollen Sie einmal unter #SZGipfel nachsehen. Wir sagen mal schwäbisch bescheiden: War recht ordentlich, das Ganze!

Jeder hat seine persönlichen Highlights, wir nennen hier das erste große Interview des neuen Daimler-Vorstandsvorsitzenden Ola Källenius, das nachdenkliche Gespräch mit dem Bosch-Chef Volkmar Denner und das sehr kontroverse, aber auch intensive Panel zur Schicksalsfrage: „Ist das Klima noch zu retten“, bei dem langgediente Konzernchefs auf die Fridays-for-Future-Schülerin Franziska Wessel trafen, da knisterte es im Saal und auf dem Panel.

Zum Abschluss am Mittwoch haben wir Ihnen versprochen, dass wir uns in dieser Woche noch einmal melden und Sie auch um Ihr Feedback bitten. Schreiben Sie uns gerne direkt, wenn Sie uns zu Programm, Moderationen, Inhalten und Formaten noch etwas sagen wollen. Und, die nächste Bitte richtet sich an alle Empfängerinnen und Empfänger dieses Newsletters, auch wenn Sie nicht im Adlon waren: Nennen Sie uns Themen, die Sie für 2020 besonders interessieren. Wir werden die Planung in den nächsten Wochen beginnen und diskutieren bereits intensiv über das Motto des Jahres 2020. Im vergangenen Jahr wollten wir ja „Vertrauen schaffen“, in diesem Jahr „Gemeinsam stark“ sein. Welches Motto würden Sie für das nächste Jahr setzen?

Und nun das Allerwichtigste: der Termin für den 14. SZ-Wirtschaftsgipfel:16. bis 18. November 2020

Melden Sie sich gerne schon jetzt an und nutzen Sie den Frühbucherrabatt.

Wir melden uns sicher noch einmal vor Weihnachten und ferner immer dann, wenn wir Ihnen schnell etwas mitteilen wollen!

SZ-Extra zum SZ-Wirtschaftsgipfel

Diesen Text schreiben wir, während wir in den letzten Zügen der Vorbereitung für den SZ-Wirtschaftsgipfel sind.

Zum einen bereiten wir gerade ein zehnseitiges SZ-Extra vor mit Themen, die uns auch in Berlin beschäftigen werden. Es geht dabei um unser Kongressmotto „Gemeinsam stark - strong together“. Marc Beise erklärt im Titelessay, warum die Welt nur miteinander zu retten ist, nicht gegeneinander. Anschließend geht es um Deutschlands Schlüsselindustrie, die manche Beobachter bekanntlich am Abgrund sehen: Brauchen wir überhaupt noch eigene Autos – und wenn ja, welche? In Berlin reden viele von Merkels Götterdämmerung, und unsere Parlamentskorrespondentin Cerstin Gammelin fragt: Wie schlecht ist die Berliner Politik wirklich? Weitere Themen u.a.: Klima: Sind wir noch zu retten? Der Brexit – und was dann? Cyberwar und Datenklau: Wie können wir uns schützen? Müssen wir Angst haben vor China? Sie sehen: Es sind auch die Themen des Kongresses, die unsere Kollegen klug aufbereitet haben. Das Special können Sie bereits am Wochenende in einer digitalen Sonderausgabe in der Zeitungs-App lesen und am Montag in der gedruckten Zeitung.

Zum anderen gehen wir mit dem ganzen Team noch einmal die Abläufe in Berlin durch, beginnend mit der Startup-Nacht in der Kalkscheue am Sonntag Abend, wo die Gäste den Gipfelstürmer des Jahres küren werden und Frank Thelen, der für uns seine Höhle der Löwen verlässt, über die deutsche Gründerszene referieren wird. Tags drauf im Hotel Adlon werden Sie uns und viele unserer Kollegen kennenlernen oder wiedersehen. Und natürlich unsere zahlreichen Speaker auf der Bühne und im Saal. Wir freuen uns auf spannende Begegnungen - und wie immer gilt: Zum Anmelden ist es nie zu spät. Aus Erfahrung wissen wir, wie wichtig es ist, immer einen Puffer zu haben, um auch Sie noch auf den letzten Drücker aufnehmen zu können!

Und wo wir schon beim Anmelden sind: Eigentlich ist es noch ein bisschen früh, aber getreu dem Motto „Nach dem Kongress ist vor dem Kongress“ sind wir so frei, heute erstmals auf den Wirtschaftsgipfel 2020 hinzuweisen, die Kolleginnen haben sogar schon die Anmeldung freigeschaltet. Wenn Ihnen also abends nach einem spannenden Tag danach ist, zögern Sie nicht sich bereits für das kommende Jahr einzubuchen. Wir machen das auch!

Und für alle, die dieses Jahr nicht in Berlin mit dabei sein können: Verfolgen Sie ab Montag um 11 Uhr den Wirtschaftsgipfel im Livestream auf unserer Website-Startseite.

Vom Fliegen zum Fußball

Manches währt lange, ehe es endlich gut wird. Jahr für Jahr haben wir versucht, die beiden wichtigsten Airline-Chefs der Welt zusammen auf die Adlon-Bühne zu bekommen - in diesem Jahr können wir endlich Vollzug melden: Carsten Spohr und Sir Tim Clark sind am Dienstag, den 12. November im Ballsaal des Hotels Adlon und stellen sich gemeinsam unseren Fragen.

Carsten Spohr ist selbst Flieger, er hat die Lizenz für die großen Maschinen an der Verkehrsflieger-Schule der Lufthansa in Bremen und im Airline Training Center Arizona erworben. Seit 1994 ist er im Management der Lufthansa, seit 2014 der Vorstandsvorsitzende. Timothy Charles Clarks Laufbahn in der zivilen Luftfahrt begann 1972 als Mitarbeiter von British Caledonian Airways. 1975 wechselte er nach Bahrain zu Gulf Air und 1985 nach Dubai als Teil des Gründungsteams von Emirates, die seitdem einen rasanten Aufschwung erlebt hat und heute einer der „Major Player“ ist. Seit 2003 ist Clark Präsident und Chief Operating Officer von Emirates. Am Neujahrstag 2014 wurde er von Königin Elisabeth II. wegen seiner Verdienste für den Wohlstand des Vereinigten Königreichs und die Luftfahrtindustrie zum Knight Commander of the Order of the British Empire ernannt.

Der Auftritt der beiden Luft-CEOs ist für uns wie sicherlich auch für Sie ein Highlight des Kongresses. Die meisten von Ihnen werden in Ihrem Leben schon Lufthansa oder Emirates geflogen sein, das sind bekanntlich zwei der wichtigen Unternehmen, die den Himmel besetzen. Flugzeuge sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, auch wenn in Zeiten von „Fridays for Future“ immer mehr Menschen mit sich ringen, ob und wann sie sich noch ins Flugzeug setzen mögen. Sie werden es kaum glauben, aber auch unsere beiden Top-Speaker machen sich darüber Gedanken. Das und die Zukunft der Luftfahrt als einem der großen Treiber der Weltwirtschaft und der Mobilität werden wir diskutieren, aufmerksam beobachtet von unserem SZ-Kollegen Jens Flottau, dem wohl bekanntesten und einflussreichsten Luftfahrtjournalisten in Deutschland und weltweit. So etwas darf man dann wohl „Gipfel auf dem Gipfel“ nennen.

Vom Fliegen zum Fußball: Ein solch ambitionierter Kongress wie der SZ-Wirtschaftsgipfel ist immer in Bewegung. Das betrifft die Dinge vor der Bühne (unser Prinzip lautet aus Überzeugung: Nie ist Anmeldeschluss, Sie sind immer willkommen: "Zur Anmeldung"), und es betrifft die Dinge auf der Bühne: Gerade haben wir Gerd Müller an Bord genommen, den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Früher hieß das ja Entwicklungshilfeminister, und da schwang eine sehr westliche Arroganz mit. Die ist dem bayerischen Schwaben Müller fremd, er gehört zu den Überzeugungstätern in der Bundesregierung, die immer wieder für partnerschaftliches Engagement mit den Ländern insbesondere des afrikanischen Kontinents kämpfen. Vor allem wird er nicht müde zu betonen, dass die Lösung des Flüchtlingsthemas nicht in europäischen Häfen liegt, sondern in den Herkunftsländern. Die europäische Politik ist eine andere, und Müller könnte daran verzweifeln. Müller zuzuhören ist eine Lehrstunde in Politik!

Und dann haben wir soeben Thomas Hitzlsperger für das Panel „Was Manager von Spitzensportlern lernen können“ gewonnen, den vielbeschäftigten Vorstandsvorsitzenden des Traditionsvereins VfB Stuttgart. Langjährige Gipfelisten werden sich erinnern, dass er schon einmal Gast war in Marc Beises Abendtalk, damals bekannter und beliebter TV-Experte in Deutschland und USA. Heute bestimmt er als Vereinsboss mit Karl-Heinz Rummenigge und Aki Watzke die Geschicke der Liga. Fußball ist sicher nicht die wichtigste Sache der Welt, aber für viele von uns der liebste Zeitvertreib. Und wie im richtigen Leben geht es um Erfolg, Geld und Zufriedenheit. Wir freuen uns auf „Hitz“ - Sie hoffentlich auch!

Twitter