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Das war der SZ-Wirtschaftsgipfel!

Geschafft! Der 13. SZ-Wirtschaftsgipfel ist vorbei, wir zwei sind wie die meisten von Ihnen wieder im Büroalltag. Das heißt bei uns: Nachrichten sortieren, organisieren, führen, selbst schreiben. Tätigkeiten, die viel damit zu tun haben, worüber wir in Berlin gesprochen haben.

Das Programm seit Sonntag Abend war ambitioniert, es steckt uns noch in den Knochen: 80 Rednerinnen und Redner, 30 große und kleine Panels, Keynotes, Streitgespräche, Kreuzverhöre usw. - 35 Stunden Programm! Wir sind unserem Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Veranstaltungsprofis extrem dankbar, wie sie das alles gemeistert haben. Und wir danken Ihnen, soweit Sie im Adlon waren, für Ihr Engagement und für die unermüdliche Präsenz bei den Veranstaltung.

Wer nicht dabei sein konnte, hatte die Gelegenheit, auf allen Kanälen die Veranstaltung zu verfolgen: online, digital, in der gedruckten Zeitung, in den sozialen Medien. Insbesondere auf Twitter und LinkedIn finden sich viele Reaktionen von Teilnehmer - vielleicht wollen Sie einmal unter #SZGipfel nachsehen. Wir sagen mal schwäbisch bescheiden: War recht ordentlich, das Ganze!

Jeder hat seine persönlichen Highlights, wir nennen hier das erste große Interview des neuen Daimler-Vorstandsvorsitzenden Ola Källenius, das nachdenkliche Gespräch mit dem Bosch-Chef Volkmar Denner und das sehr kontroverse, aber auch intensive Panel zur Schicksalsfrage: „Ist das Klima noch zu retten“, bei dem langgediente Konzernchefs auf die Fridays-for-Future-Schülerin Franziska Wessel trafen, da knisterte es im Saal und auf dem Panel.

Zum Abschluss am Mittwoch haben wir Ihnen versprochen, dass wir uns in dieser Woche noch einmal melden und Sie auch um Ihr Feedback bitten. Schreiben Sie uns gerne direkt, wenn Sie uns zu Programm, Moderationen, Inhalten und Formaten noch etwas sagen wollen. Und, die nächste Bitte richtet sich an alle Empfängerinnen und Empfänger dieses Newsletters, auch wenn Sie nicht im Adlon waren: Nennen Sie uns Themen, die Sie für 2020 besonders interessieren. Wir werden die Planung in den nächsten Wochen beginnen und diskutieren bereits intensiv über das Motto des Jahres 2020. Im vergangenen Jahr wollten wir ja „Vertrauen schaffen“, in diesem Jahr „Gemeinsam stark“ sein. Welches Motto würden Sie für das nächste Jahr setzen?

Und nun das Allerwichtigste: der Termin für den 14. SZ-Wirtschaftsgipfel:16. bis 18. November 2020

Melden Sie sich gerne schon jetzt an und nutzen Sie den Frühbucherrabatt.

Wir melden uns sicher noch einmal vor Weihnachten und ferner immer dann, wenn wir Ihnen schnell etwas mitteilen wollen!

SZ-Extra zum SZ-Wirtschaftsgipfel

Diesen Text schreiben wir, während wir in den letzten Zügen der Vorbereitung für den SZ-Wirtschaftsgipfel sind.

Zum einen bereiten wir gerade ein zehnseitiges SZ-Extra vor mit Themen, die uns auch in Berlin beschäftigen werden. Es geht dabei um unser Kongressmotto „Gemeinsam stark - strong together“. Marc Beise erklärt im Titelessay, warum die Welt nur miteinander zu retten ist, nicht gegeneinander. Anschließend geht es um Deutschlands Schlüsselindustrie, die manche Beobachter bekanntlich am Abgrund sehen: Brauchen wir überhaupt noch eigene Autos – und wenn ja, welche? In Berlin reden viele von Merkels Götterdämmerung, und unsere Parlamentskorrespondentin Cerstin Gammelin fragt: Wie schlecht ist die Berliner Politik wirklich? Weitere Themen u.a.: Klima: Sind wir noch zu retten? Der Brexit – und was dann? Cyberwar und Datenklau: Wie können wir uns schützen? Müssen wir Angst haben vor China? Sie sehen: Es sind auch die Themen des Kongresses, die unsere Kollegen klug aufbereitet haben. Das Special können Sie bereits am Wochenende in einer digitalen Sonderausgabe in der Zeitungs-App lesen und am Montag in der gedruckten Zeitung.

Zum anderen gehen wir mit dem ganzen Team noch einmal die Abläufe in Berlin durch, beginnend mit der Startup-Nacht in der Kalkscheue am Sonntag Abend, wo die Gäste den Gipfelstürmer des Jahres küren werden und Frank Thelen, der für uns seine Höhle der Löwen verlässt, über die deutsche Gründerszene referieren wird. Tags drauf im Hotel Adlon werden Sie uns und viele unserer Kollegen kennenlernen oder wiedersehen. Und natürlich unsere zahlreichen Speaker auf der Bühne und im Saal. Wir freuen uns auf spannende Begegnungen - und wie immer gilt: Zum Anmelden ist es nie zu spät. Aus Erfahrung wissen wir, wie wichtig es ist, immer einen Puffer zu haben, um auch Sie noch auf den letzten Drücker aufnehmen zu können!

Und wo wir schon beim Anmelden sind: Eigentlich ist es noch ein bisschen früh, aber getreu dem Motto „Nach dem Kongress ist vor dem Kongress“ sind wir so frei, heute erstmals auf den Wirtschaftsgipfel 2020 hinzuweisen, die Kolleginnen haben sogar schon die Anmeldung freigeschaltet. Wenn Ihnen also abends nach einem spannenden Tag danach ist, zögern Sie nicht sich bereits für das kommende Jahr einzubuchen. Wir machen das auch!

Und für alle, die dieses Jahr nicht in Berlin mit dabei sein können: Verfolgen Sie ab Montag um 11 Uhr den Wirtschaftsgipfel im Livestream auf unserer Website-Startseite.

Vom Fliegen zum Fußball

Manches währt lange, ehe es endlich gut wird. Jahr für Jahr haben wir versucht, die beiden wichtigsten Airline-Chefs der Welt zusammen auf die Adlon-Bühne zu bekommen - in diesem Jahr können wir endlich Vollzug melden: Carsten Spohr und Sir Tim Clark sind am Dienstag, den 12. November im Ballsaal des Hotels Adlon und stellen sich gemeinsam unseren Fragen.

Carsten Spohr ist selbst Flieger, er hat die Lizenz für die großen Maschinen an der Verkehrsflieger-Schule der Lufthansa in Bremen und im Airline Training Center Arizona erworben. Seit 1994 ist er im Management der Lufthansa, seit 2014 der Vorstandsvorsitzende. Timothy Charles Clarks Laufbahn in der zivilen Luftfahrt begann 1972 als Mitarbeiter von British Caledonian Airways. 1975 wechselte er nach Bahrain zu Gulf Air und 1985 nach Dubai als Teil des Gründungsteams von Emirates, die seitdem einen rasanten Aufschwung erlebt hat und heute einer der „Major Player“ ist. Seit 2003 ist Clark Präsident und Chief Operating Officer von Emirates. Am Neujahrstag 2014 wurde er von Königin Elisabeth II. wegen seiner Verdienste für den Wohlstand des Vereinigten Königreichs und die Luftfahrtindustrie zum Knight Commander of the Order of the British Empire ernannt.

Der Auftritt der beiden Luft-CEOs ist für uns wie sicherlich auch für Sie ein Highlight des Kongresses. Die meisten von Ihnen werden in Ihrem Leben schon Lufthansa oder Emirates geflogen sein, das sind bekanntlich zwei der wichtigen Unternehmen, die den Himmel besetzen. Flugzeuge sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, auch wenn in Zeiten von „Fridays for Future“ immer mehr Menschen mit sich ringen, ob und wann sie sich noch ins Flugzeug setzen mögen. Sie werden es kaum glauben, aber auch unsere beiden Top-Speaker machen sich darüber Gedanken. Das und die Zukunft der Luftfahrt als einem der großen Treiber der Weltwirtschaft und der Mobilität werden wir diskutieren, aufmerksam beobachtet von unserem SZ-Kollegen Jens Flottau, dem wohl bekanntesten und einflussreichsten Luftfahrtjournalisten in Deutschland und weltweit. So etwas darf man dann wohl „Gipfel auf dem Gipfel“ nennen.

Vom Fliegen zum Fußball: Ein solch ambitionierter Kongress wie der SZ-Wirtschaftsgipfel ist immer in Bewegung. Das betrifft die Dinge vor der Bühne (unser Prinzip lautet aus Überzeugung: Nie ist Anmeldeschluss, Sie sind immer willkommen: "Zur Anmeldung"), und es betrifft die Dinge auf der Bühne: Gerade haben wir Gerd Müller an Bord genommen, den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Früher hieß das ja Entwicklungshilfeminister, und da schwang eine sehr westliche Arroganz mit. Die ist dem bayerischen Schwaben Müller fremd, er gehört zu den Überzeugungstätern in der Bundesregierung, die immer wieder für partnerschaftliches Engagement mit den Ländern insbesondere des afrikanischen Kontinents kämpfen. Vor allem wird er nicht müde zu betonen, dass die Lösung des Flüchtlingsthemas nicht in europäischen Häfen liegt, sondern in den Herkunftsländern. Die europäische Politik ist eine andere, und Müller könnte daran verzweifeln. Müller zuzuhören ist eine Lehrstunde in Politik!

Und dann haben wir soeben Thomas Hitzlsperger für das Panel „Was Manager von Spitzensportlern lernen können“ gewonnen, den vielbeschäftigten Vorstandsvorsitzenden des Traditionsvereins VfB Stuttgart. Langjährige Gipfelisten werden sich erinnern, dass er schon einmal Gast war in Marc Beises Abendtalk, damals bekannter und beliebter TV-Experte in Deutschland und USA. Heute bestimmt er als Vereinsboss mit Karl-Heinz Rummenigge und Aki Watzke die Geschicke der Liga. Fußball ist sicher nicht die wichtigste Sache der Welt, aber für viele von uns der liebste Zeitvertreib. Und wie im richtigen Leben geht es um Erfolg, Geld und Zufriedenheit. Wir freuen uns auf „Hitz“ - Sie hoffentlich auch!

Was haben wir wirtschaftlich in den kommenden Monaten und womöglich Jahren zu erwarten?

Noch 17 Tage bis zum 13. SZ Wirtschaftsgipfel in Berlin! Zeit, die Themen für das erste Panel am Montag Mittag zu sortieren. Traditionell vermessen wir zu Beginn ja die großen Linien der nationalen und der internationalen Politik. Gut, dass Industriepräsident Dieter Kempf mit dabei ist. Er kann uns berichten, ob das, was viele von Ihnen in Ihrem beruflichen Umfeld erleben, dass nämlich die Zeiten härter werden und der Abschwung schneller kommt, allgemein gültig ist. Was haben wir wirtschaftlich in den kommenden Monaten und womöglich Jahren zu erwarten? Und wird die Regierung gegenzusteuern? Der BDI ist nah dran an der Politik, Kempf wird aus dem Nähkästchen plaudern.

Mit Angelique Renkhoff-Mücke haben wir eine veritable Mittelständlerin und Arbeitgebervertreterin auf dem Podium. In der letzten Krise 2005 - wie lange das schon her ist! – hat die frühere Springreiterin es mit unkonventionellen Mitteln erreicht, keine Mitarbeiter entlassen zu müssen. Bereitet sie sich wieder auf solche Zeiten vor, und was können wir von ihr dabei lernen? Renkhoff-Mücke produziert weltweit und auch in China – über die neue Supermacht in Asien werden wir reden müssen. Und Sie werden das Neueste zum Brexit erfahren, wir wagen die Wette, dass Sie längst nicht mehr durchblicken angesichts des täglichen Nachrichtendramas in London.

Mit Michael Sen haben wir den neuen starken Mann bei Siemens neben Joe Kaeser auf dem Podium. Er soll den abzuspaltenden Energiezweig des Weltkonzerns führen, eine immer noch große Einheit mit 95.000 Mitarbeitern und 30 Milliarden Euro Umsatz. Damit sind wir am Kern einer für die Welt entscheidenden Weichenstellung: Einerseits ist der Klimawandel Realität, und die Zeit für Rettungsmaßnahmen läuft uns davon – andererseits gibt es weltweit einen drastischen steigenden Bedarf an Energie: Wie will man das in den Griff bekommen? Sen muss Antworten liefern!

An der Energie hängen in der modernen, hochgezüchteten Welt Wohlstand und Beschäftigung und manchmal sogar Krieg und Frieden. Von Krieg und Frieden übrigens versteht Ana Brnabić etwas, die serbische Ministerpräsidentin, die uns den Spiegel von außen vorhalten wird. Denn wer viel in der Welt unterwegs ist, weiß: Am besten erkennt man ein Land, wenn man es von außen betrachtet.

Zweimal melden wir uns, dann geht es wirklich los in Berlin. Die Reihen sind gut gefüllt, aber für ein paar Spätentschlossene haben wir noch ein Kartenkontingent zurückgehalten. Klicken Sie hier!

Noch 24 Tage bis zum Kongress

Kennen Sie das nicht auch? Sie planen ein großes „Event“, wie das heute so heißt, beginnen damit frühzeitig ein Jahr im Voraus, nach und nach rundet sich das Programm – und dann steht der Termin plötzlich vor der Tür. So geht es uns mit dem SZ-Wirtschaftsgipfel, der nun tatsächlich schon in 24 Tagen beginnt. Offiziell am Montag, den 11.11. ungefähr um 11.11 Uhr (aber das hat gar nichts zu bedeuten und ist uns eben erst aufgefallen…) mit der Begrüßung durch Chefredakteur Wolfgang Krach, der anschließend auch das Streitgespräch mit den beiden „Auto-Ministerpräsidenten“ Markus Söder und Stephan Weil moderiert, ehe Marc Beise dann im ersten Panel mit seinen Gästen die großen Linien der derzeitigen und künftigen Politik vermessen wird. Zu Markus Söder empfehlen wir Ihnen übrigens das große Interview heute in der Süddeutschen Zeitung.

Das gesamte Programm finden Sie wie immer unter diesem Link. Wie immer gilt auch: Änderungen vorbehalten, weil wir bis zuletzt auf die Aktualität reagieren wollen. Gelegentlich kann es ja auch passieren, auch das werden Sie von Ihren Veranstaltungen kennen, dass jemand aus triftigem Grund doch wieder absagen muss. Da allerdings haben wir beim Wirtschaftsgipfel einen fast unglaublichen Lauf: In all den Jahren können wir uns bei vielen hundert Referenten an höchstens eine Handvoll erinnern, die uns am Ende im Stich lassen mussten.

24 Tage also, und wir können Ihnen sagen: Das kommt uns gerade sehr kurz vor. Noch stecken wir beide mit vielen Kollegen in den täglichen Krisen und der Berichterstattung darüber: Trump, Syrien, Brexit, Klima. Man hat immer gerne den Eindruck, jetzt gerade sei die Welt besonders aufregend oder bedrohlich, aber wir beide sind doch schon jeder ein paar Jahrzehnte im Geschäft und wagen zu sagen: Diesmal ist es ein bisschen besonders. Gerade deshalb freuen wir uns auf den Berliner Kongress, um mit Ihnen zusammen all diese Entwicklungen auf der Bühne, im Saal und bei den vielen Möglichkeiten zwischendurch zu diskutieren.

"Last Call" für den SZ-Wirtschaftsgipfel Salon

"Last Call" für den SZ-Wirtschaftsgipfel Salon nächste Woche in Frankfurt am Main. Melden Sie sich noch schnell an!

Wir freuen uns auf einen Austausch mit Ihnen und weiteren ausgewählten Gästen zu einem Thema, das für unseren zukünftigen Erfolg als Wirtschaftsraum essentiell ist.

Am 16. Oktober diskutieren wir ab 19.30 Uhr in der Frankfurt School of Finance in Frankfurt am Main über "Freedom to Perform - wir wollen, wir können, wir dürfen. Nutzen wir die Freiheit, die wir haben?".

Wir wollen permanente Veränderung. Manche mehr, manche weniger. Prinzipiell könnten wir dies auch, nur: Wie weit darf man gehen, ohne an Grenzen zu stoßen? Wie kann man bei immer neuen und komplizierteren Vorgaben und Gesetzen noch handlungsfähig bleiben? Vielleicht ist dies aber auch ein Grund, uns auf Vorhandenem auszuruhen. Ob wir die Freiheit, erfolgreich zu sein, wirklich nutzen, wo es in Deutschland hakt und welche Herausforderungen für die nächsten Jahre zu erwarten sind, all das wollen wir gemeinsam mit Ihnen klären.

Unsere Gäste sind:
Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
Stephan Lunau, Geschäftsführer, UMS Consulting
Michael Riedel, CEO, FoamPartner Group
Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG & Präsidentin des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW)

Die Veranstaltung bietet eine ideale Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und zu vernetzen. Wir erwarten Gäste aus Politik und Wirtschaft, Start-ups und Verbänden sowie Teilnehmer*innen des SZ-Wirtschaftsgipfels in Berlin.

First come, first served: Sichern Sie sich schnell Ihre Teilnahme, die Plätze sind begrenzt! Die Teilnahme ist auf Einladung und kostenlos.

Wir freuen uns, Sie als Teilnehmer*in unseres SZ-Wirtschaftsgipfel Salons in Frankfurt am Main begrüßen zu dürfen!

Der nächsten Kanzler oder die nächste Kanzlerin der Bundesrepublik

Neulich war Armin Laschet in der großen Redaktionskonferenz unserer Zeitung. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident machte, man kann es nicht anders sagen, bella figura. Er wusste auf jede Frage eine Antwort, und oft sprach er klug daher. Das kam für einige von uns womöglich doch recht überraschend, die den Aachener nicht auf der Rechnung hatten, wenn es um die Zukunft der CDU in Deutschland geht. Armin Laschet, Sie erinnern sich, war nach der letzten Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2017 relativ überraschend Regierungschef im größten der 18 Bundesländer geworden, nachdem die SPD-Spitzenpolitikerin Hannelore Kraft, die seinerzeit sogar als SPD-Vorsitzende gehandelt wurde, ihren Amtsbonus nicht hatte einlösen können. Seitdem hat sich Laschet langsam, aber beharrlich zu einem respektablen Landeschef mit bundespolitischen Ambitionen entwickelt. Nach seinem Besuch bei der Süddeutschen Zeitung waren wir uns einig, dass er unbedingt eine Bereicherung für den Wirtschaftsgipfel sein würde. Wir luden ihn ein, und er sagte spontan zu.

Armin Laschet wird sich am 11.11.2019 im Hotel Adlon unseren Fragen stellen. Am Abend des nächsten Tages wird der mutmaßliche Grünen-Spitzenkandidat Robert Habeck im Gespräch mit Chefredakteur Kurt Kister die Welt vermessen, und Annegret Kramp-Karrenbauer wird den Kongress am Mittwoch beschließen. Zwar weiß man in der Politik nie, wie die Dinge sich entwickeln, aber Stand jetzt können Sie beim Wirtschaftsgipfel damit mit ziemlicher Sicherheit den nächsten Kanzler oder die nächste Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland auf der Bühne erleben.

Einmal mehr lösen wir damit das Versprechen ein, dass wir Ihnen auch bei der ersten Ankündigung dieses schon 13. Wirtschaftsgipfels gegeben haben: Wir wollen Sie fit machen für die politischen Entscheidungen des Jahres 2020.

Wenn Sie sich noch nicht angemeldet haben: Jetzt eilt es!

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