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Unsere Themen 2017

Unser Thema für den diesjährigen SZ-Wirtschaftsgipfel kennen Sie bereits. Es lautet: Die neue Weltordnung. Was aber heißt das genau? Und was dürfen Sie von uns erwarten?

Wir haben das große Thema „Die neue Weltordnung“ dazu in drei Bereiche gegliedert: Die neue Weltordnung betrifft zum einen die Wirtschaft, zum anderen die Politik, sie betrifft aber auch das Digitale – von Virtual Reality bis Künstliche Intelligenz.

Wir wollen mit Ihnen und mehr als 60 hochkarätigen Referenten darüber diskutieren, wie Unternehmen in diesem schwierigen Umfeld weiterhin erfolgreich und innovativ sein können: Welche Strategien braucht es, welche Führungskultur, welche Geschäftsmodelle, welche Innovationen, welche Rahmenbedingungen?

Wir planen dazu derzeit unter anderem folgende Diskussionsrunden, Kreuzverhöre und Streitgespräche:

Die neue politische Weltordnung

  • Populismus und Protektionismus – scheitert die Globalisierung?
  • Wie geht es weiter mit Europa?
  • Deutschland nach der Wahl – was kommt auf uns zu?
  • Was tun gegen die Ungleichheit?

 
Die neue digitale Weltordnung

  • Wer sind die digitalen Supermächte von morgen?
  • Künstliche Intelligenz – was geht, was nicht?
  • Smart Cities – die Städte der Zukunft
  • Digitalisierung – was sagt die Kirche?
  • Start-ups meet Grown-ups – wie sehen Erfolgsstories aus?
  • Mittelstand goes digital - wie Familienunternehmen und Gründer zusammenfinden
  • Die Zukunft der Finanzindustrie

 
Die neue wirtschaftliche Weltordnung:

  • Die Zukunft der Finanzindustrie
  • Die Zukunft der deutschen Autoindustrie
  • Wer produziert das Essen von Morgen?
  • Empathie - Entscheiden mit Kopf, Herz oder Bauch?
  • Resilienz – wie bewahrt man als Manager die Ruhe?
  • Anders führen – was können Manager von Führungskräften aus anderen Bereichen lernen?

 
Auch in diesem Jahr werden wir das Programm des SZ-Wirtschaftsgipfels frühzeitig planen – und es doch bis zum Schluss den aktuellen Entwicklungen anpassen. Denn die Weltordnung wird sich in den nächsten Monaten – mit den Wahlen in den Niederlanden, Italien, Frankreich und Deutschland – weiter verändern. Und das werden wir natürlich berücksichtigen.

Stoppt Trump die Globalisierung?

Donald Trump regiert, und die Welt ist geschockt: Jeden Tag überrascht der neue Präsident mit einem neuen Dekret, mit einer neuen Attacke: erst gegen Mexiko, dann gegen Flüchtlinge – nun gegen Deutschland, das angeblich den Kurs des Euro manipuliert. Sein Ziel: America first. Sein Mittel: Abschottung.

Trump ist dabei, die Welt von Grund auf zu verändern. Und damit auch die Regeln der Wirtschaft. Gut möglich, dass sich auch Europa in den nächsten Monaten von Grund auf verändern wird – wenn in Frankreich und anderswo die Populisten siegen. Deshalb haben wir den SZ-Wirtschaftsgipfel in diesem Jahr unter das Motto „Die neue Weltordnung“ gestellt.

In Podiumsrunden, Reden und Kreuzverhören wird es zum Beispiel darum gehen, wie sich Populismus und Protektionismus auf die Wirtschaft auswirken. Nicht wenige Manager, die wir in diesen Tagen sprechen, fragen sich bang: Scheitert die Globalisierung? Wird all das, was in den letzten Jahren durch niedrige Zölle entstanden ist: internationale Konzerne, globale Lieferketten, Innovation über Grenzen hinweg, wieder zurückgedreht? Werden andere Mächte – China oder Indien – die westlichen Staaten verdrängen? Wird Europa daran zerbrechen? Und wie sollen die Unternehmen auf diesen Umbruch reagieren?

Unser Kongressprogramm wird deshalb in diesem Jahr politischer, kontroverser und auch internationaler sein. Wir haben für den 11. SZ-Wirtschaftsgipfel bereits 15 namhafte Referenten gewinnen können, weitere 45 werden in den nächsten Wochen und Monaten hinzukommen.

Zugesagt hat zum Beispiel Friedrich Merz, einst Kronprinz der Union, heute Vorsitzender der Atlantikbrücke und Aufsichtsrat des amerikanischen Finanzinvestors Blackrock in Deutschland. Merz diskutiert mit uns in einem 30-minütigen Kreuzverhör über das Thema „Was wird aus Deutschland?“ Das bezieht sich, wenige Wochen nach der Bundestagswahl, einerseits auf die Innenpolitik, aber andererseits, im Jahr eins von Trump, natürlich auch auf die transatlantischen Beziehungen. Wer vor einigen Tagen im SZ-Wirtschaftsteil das Porträt über Merz gelesen hat, das unser Berliner Korrespondent Stefan Braun geschrieben hat, der weiß: Merz ist noch immer ein Mann klarer Worte.

Und klare Worte: Darauf kommt es in diesen Zeiten, in denen die Welt sich neu ordnet, mehr an denn je.

Auch in diesem Jahr werden wir das Programm des SZ-Wirtschaftsgipfels frühzeitig planen – und es doch, abhängig vom Ausgang der Bundestagswahl, bis zum Schluss den aktuellen Entwicklungen anpassen. So wie schon 2016. Da haben wir wenige Tage vor Kongressbeginn Martin Schulz als Redner gewonnen. Wer ihn damals bei der Nacht der Europäischen Wirtschaft erlebt hat, selbstbewusst, angriffslustig und ein wenig frech, der ahnte bereits: Der Mann will Sigmar Gabriel nicht das Feld überlassen. Und so kam es vorige Woche dann auch.

Die neue Weltordnung

Die USA bekommen einen neuen Präsidenten, Italien, Frankreich und die Niederlande wählen im Frühjahr, Deutschland stimmt Mitte September ab. Und überall sieht es so aus, als ob die Populisten mehr Macht gewinnen und die etablierten Parteien an Bedeutung verlieren könnten. Es ist deutlich zu spüren: Unsere Gesellschaft verändert sich, und damit auch die Wirtschaft.

Deshalb stellen wir den diesjährigen SZ-Wirtschaftsgipfel unter das Motto "Die neue Weltordnung". Diese neue Ordnung betrifft die Politik: Was kommt nach Brexit, nach Trump noch alles auf uns zu? Diese neue Ordnung betrifft aber auch die Wirtschaft: Welche technologischen Revolutionen kommen nach der Industrie 4.0? Und wer sind die ökonomischen Supermächte von morgen, die diese Technologien hervorbringen?

Wir haben mit den Planungen für den 11. SZ-Wirtschaftgipfel bereits begonnen. Denn für uns gilt: Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Wir wollen mit Ihnen zum Beispiel darüber reden, was Führungskräfte in dieser Zeit des Umbruchs brauchen: Empathie? Resilienz? Ein anderes Denken? Wir werden außerdem darüber diskutieren, ob die Globalisierung in Gefahr ist - und was das für die deutschen Unternehmen bedeutet. Und natürlich werden wir der Frage nachgehen: Welche Reformen wird die neue Bundesregierung angehen? Und welche sollte sie aus Sicht der Wirtschaft - also auch aus Ihrer Sicht - angehen?

Seien Sie also mit dabei! Wir versprechen Ihnen auch im elften Jahr drei lehrreiche und inspirierende Tage in Berlin - mit spannenden Gästen, vielen Möglichkeiten zum Networken und mit weiteren neuen Formaten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2017!

Trump
Die Bilanz

Der zehnte SZ Wirtschaftsgipfel ist Geschichte - und es war diesmal eine ganz besondere Geschichte: Drei Tage im Hotel Adlon, zwei Tage davon gemeinsam mit Barack Obama unter einem Dach. Manche Gipfel-Teilnehmer haben den US-Präsidenten auch aus nächster Nähe erlebt: beim Betreten oder Verlassen des Hotels, und einige sogar im Fitnessraum. Vor allem aber bleibt dies: Drei Tage voll spannender, inspirierender Diskussionen - mit 67 Referenten und 450 Teilnehmern; so viele wie noch nie. Drei Tage voller Sätze, die man sich merken muss.

Am Anfang der drei Tage standen zum Beispiel drei Wörter von Manuel Valls, dem französischen Ministerpräsidenten, die vielen im Saal unter die Haut gingen: "Europa kann sterben." Und am Ende der drei Tage stand ein bemerkenswertes Bekenntnis von Siemens-Chef Joe Kaeser: "Eine Art Grundeinkommen", eine neue Form der sozialen Absicherung, werde "völlig unvermeidlich sein" - denn die Digitalisierung werde viele Jobs zerstören.

Es gab, ebenfalls am Abschlusstag, aber auch einen tröstlichen Satz, zu hören von Gerald Hüther, dem berühmten Neurobiologen, der neben Kaeser saß. Er sagte: "Im 21. Jahrhundert werden diejenigen gewinnen, die wollen - und Maschinen können nicht wollen." Freya Oehle wiederum blieb uns mit einem Satz in Erinnerung, mit dem sie das Bemühen von Konzernen umschrieb, so wie Start-ups sein zu wollen. Die Gründerin von Spottster meinte: "Wenn man einem Bagger Schwimmflügel anzieht, ist das noch immer kein Schiff." Und Christine Hohmann-Dennhardt, im VW-Vorstand für Recht und Integrität zuständig, sagte: „Stolz kann man nur auf Erfolg sein, wenn er auch ständig ist.“

All das - und noch sehr viel mehr - finden Sie in unserer digitalen Sonderausgabe zum SZ Wirtschaftsgipfel: Dort haben wir sämtliche Berichte der Süddeutschen Zeitung aus den drei Gipfel-Tagen zusammengefasst, dazu viele, viele Bilder. Enthalten sind in der Sonderausgabe zudem die Videomitschnitte von allen Panels und Reden.

Für alle Abonennten der SZ ist der Download kostenlos, ebenso für alle Teilnehmer des SZ Wirtschaftsgipfels. Benutzen Sie einfach die Zugangsdaten zu SZ Digital, der App der Süddeutschen Zeitung, die wir Ihnen vor Beginn des SZ Wirtschaftsgipfels zugeschickt haben – oder loggen Sie sich mit den Zugangsdaten ein unter www.sz.de/zeitung. Für alle anderen kostet die Sonderausgabe 1,99 Euro.

Sämtliche Videos von Deutschlands großem Wirtschaftskongress finden Sie zudem auch auf unserer Gipfel-Homepage. Gern können Sie den Link für die jeweiligen Videos über die sozialen Medien verbreiten oder die Videos auf Ihrer eigenen Website einbinden.

Noch mehr würden wir uns allerdings freuen, wenn Sie im kommenden Jahr beim SZ Wirtschaftsgipfel (wieder) mit dabei sind. Wir haben bereits unmittelbar nach Endes des Kongresses, auf der Fahrt nach Tegel und dem Rückflug von Berlin nach München, mit den Planungen für 2017 begonnen und das gestern in der Redaktion fortgesetzt. Denn wir wollen den Kongress im nächsten Jahr nochmals weiterentwickeln und Ihnen bei der elften Auflage nicht nur die richtigen Themen und Redner präsentieren, sondern auch zusätzliche neue, spannende Formate - neben den Breakfast-Panels und dem Startup-Pitch der "Gipfelstürmer", die wir dieses Jahr eingeführt haben.

Wir versprechen Ihnen wieder drei spannende Tage: mit mehr als 60 deutschen und internationalen Referenten. Melden Sie sich schon jetzt an und sichern sich einen Platz!

Gern nehmen wir auch Ihre Anregungen auf. Wir freuen uns deshalb, wenn Sie in der Wirtschaftsgipfel-App unseren Feedback-Fragebogen ausfüllen könnten. Es dauert nur ein paar Minuten, hilft uns aber ungemein dabei, den SZ Wirtschaftsgipfel für Sie noch besser zu machen.

Sonderbeilage / Neue App

Am Donnerstag beginnt in Berlin der SZ Wirtschaftsgipfel, aber eigentlich beginnt er für uns schon an diesem Dienstag: Denn in der Süddeutschen Zeitung erscheint dann eine 16-seitige Sonderbeilage zu Deutschlands großem Wirtschaftskongress – prall gefüllt mit Essays, Interviews und Analysen zu den Themen des Wirtschaftsgipfels. Und mit vielen Fotos aus zehn Jahren SZ Wirtschaftsgipfel.

Sie finden in der Beilage zum Beispiel einen Essay von Nikolaus Piper, der erklärt, warum Deutschland lange zu den Gewinnern der Globalisierung zählte und sich jetzt – nach Trump, nach Brexit – auf schwierige Zeiten einstellen muss. Jürgen Schmieder, unser SZ-Korrespondent in Kalifornien, dagegen urteilt in seinem Essay über die „Rückkehr der Dinosaurier“, dass die Digitalisierung auch eine Chance für Europa bietet: „Die Firmen des Silicon Valley haben schon einige Märkte durcheinandergewirbelt. Nun könnte ihnen dasselbe passieren – das ist auch eine Chance für deutsche Unternehmen.“

Lesenswert ist auch das Interview mit Yvonne Hofstetter über die Macht der Künstlichen Intelligenz; am Donnerstagnachmittag sitzt die Bestseller-Autorin dazu auch auf der Adlon-Bühne. Bemerkenswert ebenfalls: das Gespräch mit Liechtensteins Regierungschef Adrian Hasler. Er diskutiert am Samstag im Abschluss-Panel über die Frage „Was kommt nach Panama?“ und liefert im Interview schon mal eine Antwort: „Das Modell Steueroase ist nicht zukunftsfähig.“

Die Beilage zum SZ-Wirtschaftsgipfel finden Sie heute von 19 Uhr an in der digitalen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung. Und morgen früh dann auch in der gedruckten Ausgabe.

Passend zum Jubiläumsgipfel, dem zehnten SZ Wirtschaftsgipfel, gibt es auch eine neue App – zu finden in den bekannten App-Stores unter „SZ Gipfel“. Die App enthält nicht nur das komplette Programm, alle Referenten und Teilnehmer, sondern auch einen Newsticker, einen Twitterkanal (in den alle Tweets mit dem Hashtag #SZgipfel einlaufen), eine Abstimmungsfunktion für Saalumfragen und den Livestream vom Kongress. Sie ist also auch spannend für Menschen, die nicht beim Kongress dabei sind.

Die App erleichtert zudem das Networking. Wer im Adlon mit dabei ist, kann über den passwortgeschützten Teilnehmerbereich mit anderen Kongressgästen Kontakt aufnehmen. Oder auch Fragen an die Moderatoren senden, die diese dann in den Panels den Referenten stellen können. Laden Sie sich also einfach die App herunter, melden sich mit dem Passwort an, das wir allen Teilnehmern zugeschickt haben (oder fordern dieses neu an, falls Sie es vergessen haben), laden Ihre Fotos und Infos über sich hoch. Und los geht’s!

Nach der US-Wahl: Entscheiden in unsicheren Zeiten!

Kaum vorstellbar, dass Sie sich heute Morgen nicht auch Ihre Gedanken über die amerikanischen Präsidentschaftswahlen gemacht haben und was das für die USA, die Welt, und auch für Deutschland bedeutet. Die Süddeutsche Zeitung hat die ganze Nacht die Wahl online begleitet und wird sie morgen auf neun Seiten analysieren; gerade haben wir in einer langen Konferenz darüber geredet und gestritten, was uns nun erwartet. Und natürlich wird dieses Thema viele der Debatten beim SZ-Wirtschaftsgipfel in der kommenden Woche in Berlin bestimmen. Wir alle dürsten nach Aufklärung in diesen „unsicheren Zeiten“, so das nun erst recht passende Kongressmotto.

Wir werden Ihnen nicht Donald Trump in den Saal bringen können, klar, und aller Voraussicht nach auch nicht Barack Obama, der sich sogar am selben Tag in Berlin aufhalten wird, aber bei Kanzlerin Merkel fest verplant ist, der er einen Abschiedsbesuch widmet. Aber es sind andere maßgebliche Politiker und Wirtschaftsführer verfügbar, die engste Kontakte nach Washington haben. Das fängt an mit dem französischen Premier Manuel Valls, der den Gipfel ja am 17. November eröffnet, und endet nicht mit Martin Schulz, dem obersten EU-Parlamentarier und möglichen Kanzlerkandidaten der Regierungspartei SPD, den unser Chefredakteur Kurt Kister in seiner unnachahmlichen Art garantiert auch zu Donald Trump befragen wird. Und Bill McDermott, der SAP-Vorstandschef, den wir ins Kreuzverhör nehmen, ist Amerikaner und er kann sich vorstellen, später einmal in die Politik zu gehen. Damit wäre die erste Frage an ihn geklärt.

Kurzum: Besser könnte der Termin für das große Zusammentreffen von Politik und Wirtschaft nicht liegen. Immer wieder fragen Interessenten an, ob sie noch für den ganzen Kongress oder wenigstens für einen Tag dazukommen können. Der Saal ist voll und die Verantwortlichen im Hotel stöhnen, aber wir sagen: Melden Sie sich bis spätestens morgen an und Sie sind mit dabei! Wir wollen niemand abweisen, nicht in diesen unsicheren Zeiten.

Schulz statt Merkel

Manchmal kommen die Dinge anders, als man es plant - auch für eine Bundeskanzlerin. Bereits im Frühjahr hatte Angela Merkel fest für den SZ Wirtschaftsgipfel zugesagt. Und sich darauf, ebenso wie wir, sehr gefreut. Doch was bis vor wenigen Tagen niemand ahnte: Der amerikanische Präsident Barack Obama kommt just an jenem Tag, an dem Merkel bei der Nacht der europäischen Wirtschaft reden sollte, überraschend noch einmal nach Berlin. Es ist sein letzter Besuch in Deutschland, der Abschied von seiner "wichtigsten politischen Freundin" (Obama), zudem findet in Berlin ein Treffen der "Quint", der fünf Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und den USA statt, und so musste Merkel ihre Rede beim SZ Wirtschaftsgipfel leider zu ihrem eigenen Bedauern kurzfristig absagen.

Doch wir haben statt ihrer nun einen anderen, überaus spannenden Redner für die "Nacht der europäischen Wirtschaft" gewinnen können: jenen Mann, der als möglicher Kanzlerkandidat der SPD gilt – und damit als Herausforderer von Merkel: Martin Schulz. Der Präsident des Europäischen Parlaments wird die Dinnerrede halten und sich danach den Fragen von SZ-Chefredakteur Kurt Kister stellen. Es wird dabei um die großen politischen Fragen dieser Zeit gehen: Flüchtlingskrise, Europas und Deutschlands Zukunft, das Aufkommen der Populisten - aber auch um Persönliches, etwa um die Frage, wo Schulz seine Zukunft sieht: in Berlin oder in Brüssel. Denn auch in Brüssel traut man Schulz noch viel zu – etwa dass er im Jahr 2019 versucht, der nächste Präsident der EU-Kommission zu werden.

Die „Nacht der europäischen Wirtschaft“ findet am Donnerstag, 17. November im Museum für Kommunikation statt. Los geht’s mit einem Empfang um 19 Uhr, um 20 Uhr beginnt das festliche Dinner – nach der Vorspeise, gegen 20.30 Uhr, spricht Martin Schulz. Er nimmt nach seiner Dinnerrede dann für das Gespräch mit Kurt Kister auf jenem Sessel Platz, auf dem im vergangenen Jahr der letzte Kanzler der SPD gesessen hat: Gerhard Schröder. Und in den Jahren davor: Wolfgang Schäuble, Valéry Giscard d’Estaing, Enrico Letta und Peer Steinbrück.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Martin Schulz – und auf Sie als Gäste beim zehnten SZ Wirtschaftsgipfel!