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Zetsche live aus Israel

Das Programm des diesjährigen SZ-Wirtschaftsgipfels nimmt langsam Formen an, wir haben in den letzten Wochen einige prominente Zusagen erhalten und haben mittlerweile über 40 Referenten gewonnen.

Zum Beispiel Daimler-Chef Dieter Zetsche (Foto links). Er wird an einem neuen, weltumspannenden Format namens SZ Global Connect teilnehmen, bei dem wir Zetsche aus Israel zuschalten. Er besucht dort in der Gipfel-Woche spannende Start-ups aus dem Bereich der Automobilindustrie und diskutiert mit anderen hochkarätigen Referenten über das Thema „Die digitalen Supermächte von morgen“.

Oder Nicola Leibinger-Kammüller (Foto Mitte). Die Chefin des Maschinenbauers Trumpf gehört zu den wichtigsten Unternehmerinnen der Republik, sie ist eine Vertraute von Kanzlerin Angela Merkel. Wir diskutieren mit ihr in einem Kreuzverhör über „Ethik, Glaube, Strategie“.

Oder Chris Dercon (Foto rechts). Der zukünftige Intendant der Volksbühne Berlin, der zuvor die Tate Gallery in London und das Haus der Kunst in München geleitet hat, nimmt an einem Panel mit dem Titel „Anders führen“ teil, in dem es um die Frage geht, was Manager von Führungskräften aus anderem Bereichen lernen können. Mit auf dem Podium: Hans-Dieter Hermann, der Motivationstrainer der Fußball-Nationalmannschaft, und Mark Behrend, der Kapitän der MS Europa.

Oder Steve Angel. Der Amerikaner führt den Gaskonzern Praxair und wird, sobald die Fusion mit Linde vollzogen ist, von den USA aus den neuen, gemeinsamen Konzern führen. Er diskutiert in einem Panel über die Frage „Die Wirtschaftsmacht USA – Freund oder Feind?“.

Das sind nur einige Beispiele von vielen. Wir können Ihnen also auch in diesem Jahr wieder ein spannendes, hochattraktives Programm garantieren. Im Laufe des Juli werden wir unser vorläufiges Programm veröffentlichen. Sichern Sie sich also – falls Sie das noch nicht getan haben – möglichst bald Ihren Platz.

Wir freuen uns auf Sie im Adlon!

Social Media, CUBE Tech Fair

Der SZ-Wirtschaftsgipfel geht in die Sozialen Netze – und es wäre schön, wenn Sie uns folgen. Denn künftig finden Sie News und Hintergründe rund um Deutschlands großen Wirtschaftskongress auch auf unseren neuen Social-Media-Kanälen. Am besten klicken Sie gleich auf die Links zu unseren Seiten auf LinkedIn und Twitter und werden zum Follower– dann sind Sie künftig bestens informiert über den SZ-Wirtschaftsgipfel. Außerdem präsentieren wir Ihnen dort künftig spannende Artikel aus der Süddeutschen Zeitung zu den Themen unseres Kongresses.

Der SZ-Wirtschaftsgipfel findet natürlich auch in diesem Jahr wieder in Berlin statt. Und dort, in der Hauptstadt, hat in der kommenden Woche auch eine spannende Messe und Veranstaltung Premiere, die sich – so wie der SZ-Wirtschaftsgipfel – mit der Frage beschäftigt, wie man große und kleine, etablierte und junge, digitalisierte und noch nicht so digitalisierte Unternehmen zusammenbringt: die CUBE Tech Fair.

6000 Teilnehmer werden erwartet, Corporates ebenso wie Start-ups, sie präsentieren sich in der CUBE Messehalle unweit des Berliner Funkturms, auf der Bühne stehen vom 10. bis 12. Mai unter anderem Apple-Gründer Steven Wozniak und die Schauspielerin Robin Wright, bekannt als First Lady aus der US-Serie House of Cards. Die Süddeutsche Zeitung ist Partner der Veranstaltung.

Wenn Sie auch mit dabei sein wollen: Wir haben für Sie sechsmal je zwei Karten gesichert. Interesse? Dann schreiben Sie uns bis Montag (08.05.2017) um 10 Uhr eine kurze Mail. Bis 15 Uhr antworten wir den Gewinnern. Und wer nicht gewonnen hat (oder mehr Karten braucht): Mit dem Rabattcode SZ@CUBETECHFAIR bekommen Sie Tickets für die CUBE Tech Fair hier zwanzig Prozent günstiger.

Marc Beise freut sich auf Sie in Berlin, er wird am 11. Mai auch auf der CUBE Tech Fair sein.

Vorprogramm und Imagefilm

Was erwartet Sie beim SZ-Wirtschaftsgipfel 2017? Das verraten wir Ihnen in unserem Vorprogramm, das Sie in den nächsten Tagen in Ihrer Post finden werden. Es gibt einen ersten Ausblick auf die Themen und das besondere Kongressambiente. Hier können Sie das Vorprogramm bereits jetzt hier als PDF herunterladen und vorab einen Blick darauf werfen!

Und wenn Sie noch mehr über die besondere Atmosphäre unseres Kongresses erfahren wollen, schauen Sie sich unseren neuen Imagefilm an: Der SZ-Wirtschaftsgipfel in drei Minuten, mit Bildern und Stimmen vom letzten Treffen im Hotel Adlon – zu finden auf unserer Startseite und auf Vimeo.

In dem Film sagt BMW-Chef Harald Krüger (Foto links): „Der SZ-Wirtschaftsgipfel ist eine sehr, sehr gute Gelegenheit, neueste Informationen und Hintergründe zu erfahren und sich zu vernetzen.“ Sir Tim Clark, der Chef der Fluggesellschaft Emirates (Foto mitte), meint: „Für diesen Gipfel nehme ich mir immer Zeit. Ich genieße die Inhalte und die hohe Qualität der Teilnehmer. Die Organisatoren bringen hier sehr viele, sehr wichtige Menschen zusammen.“ Und Philipp Depiereux, Chef der Digital-Unternehmensberatung etventure, meint: „Ein guter Mix aus junger und alter Welt. Für uns eine Top-Veranstaltung.“

Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn wir Sie in diesem Jahr (wieder) als Teilnehmer beim SZ-Wirtschaftsgipfel begrüßen könnten. Diskutieren Sie mit über 60 hochkarätigen Rednern unter dem Motto „Die neue Weltordnung“ über die drängenden Fragen der Wirtschaft, erleben Sie spannende Panels, kontroverse Streitgespräche, abwechslungsreiche Abendveranstaltungen und nutzen Sie die vielen Möglichkeiten zum Netzwerken.

Übrigens: Der SZ-Wirtschaftgipfel ist in diesem Jahr besser gebucht denn je, wir haben in den vergangenen Wochen bereits sehr viele Anmeldungen erhalten. Sichern Sie sich also, falls Sie dabei sein wollen, rechtzeitig Ihren Platz – für ein, zwei oder drei Tage, ganz so, wie es Ihr Terminkalender zulässt!

Post aus der Tasmanischen See

Über 300 Referenten haben wir in den vergangenen zehn Jahren für den SZ-Wirtschaftsgipfel eingeladen, und bei jedem überlegen wir uns vorher ganz genau: Was könnte sein besonderer Beitrag sein, was die besondere Botschaft, warum wollen wir genau ihn oder sie? Und stets freuen wir uns, wenn derjenige oder diejenige dann anschließend auch wirklich zusagt.

Vor kurzem allerdings erreichte uns eine Zusage, die – nun ja – doch ziemlich ungewöhnlich war: was den Inhalt betraf, aber auch den Ort, von dem sie abgesendet wurde. Die Zusage erreichte uns vom anderen Ende der Welt, von einem Ort auf hoher See, irgendwo auf halbem Weg zwischen Australien und Neuseeland. Abgeschickt hatte sie Mark Behrend, der Kapitän der MS Europa:

Sehr geehrter Herr Dr. Beise,
sehr geehrter Herr Schäfer,

Ihre Anfrage zur Teilnahme am SZ-Wirtschaftsgipfel 2017 erreichte mich heute in der Tasmanischen See, auf dem Wege nach Neuseeland. Gerne möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihre Einladung zur Teilnahme als Referent zum Thema „Anders Führen – was können Manager von Führungskräften aus anderen Bereichen lernen?“ hiermit annehme. Wenn mittlerweile Reedereien den Bau von Kreuzfahrtschiffen verschieben oder gar absagen, weil sie nicht genügend Mitarbeiter rekrutieren können, dann zeigt uns dieses, dass eine der zentralen Aufgaben schon jetzt der Faktor Mensch und Führung ist und sein wird. Das ist spannend und mit Sicherheit nicht auf den Kosmos „Schiff“ beschränkt.

Keines meiner Bücher ist so „zerfleddert“, wie das von Morrell & Capparell: Shackletons Führungskunst – was Manager von dem großen Polarforscher lernen können. Es ist zu meinem Begleiter auf allen Schiffen geworden. Menschen, Besatzungen und Gäste dabei nicht nur von A nach B zu transportieren, sondern in eine sich neu ordnenden Welt „mitzunehmen“, damit sie sich nicht nur eine Meinung bilden, sondern diese möglichst selbst vor Ort „erfahren“, ist immer wieder eine neue lohnende Herausforderung. Es ist mir aber vor allem eine persönliche Herzensangelegenheit.

Ich freue mich auf Ihren SZ-Wirtschaftsgipfel 2017.

Mit freundlichen Grüßen

Mark Behrend
Captain
MS EUROPA

Am 18. November wird dieser spannende Gast bei uns auf der Adlon-Bühne sitzen. Wir freuen uns mindestens genauso darauf wie Mark Behrend! Und wir freuen uns nicht zuletzt auch deshalb darauf, weil sein Schiff einen in Zeiten von Trump, Brexit und Nationalismus durchaus programmatischen Namen trägt: Europa.

Schiff ahoi!

Unsere Themen 2017

Unser Thema für den diesjährigen SZ-Wirtschaftsgipfel kennen Sie bereits. Es lautet: Die neue Weltordnung. Was aber heißt das genau? Und was dürfen Sie von uns erwarten?

Wir haben das große Thema „Die neue Weltordnung“ dazu in drei Bereiche gegliedert: Die neue Weltordnung betrifft zum einen die Wirtschaft, zum anderen die Politik, sie betrifft aber auch das Digitale – von Virtual Reality bis Künstliche Intelligenz.

Wir wollen mit Ihnen und mehr als 60 hochkarätigen Referenten darüber diskutieren, wie Unternehmen in diesem schwierigen Umfeld weiterhin erfolgreich und innovativ sein können: Welche Strategien braucht es, welche Führungskultur, welche Geschäftsmodelle, welche Innovationen, welche Rahmenbedingungen?

Wir planen dazu derzeit unter anderem folgende Diskussionsrunden, Kreuzverhöre und Streitgespräche:

Die neue politische Weltordnung

  • Populismus und Protektionismus – scheitert die Globalisierung?
  • Wie geht es weiter mit Europa?
  • Deutschland nach der Wahl – was kommt auf uns zu?
  • Was tun gegen die Ungleichheit?

 
Die neue digitale Weltordnung

  • Wer sind die digitalen Supermächte von morgen?
  • Künstliche Intelligenz – was geht, was nicht?
  • Smart Cities – die Städte der Zukunft
  • Digitalisierung – was sagt die Kirche?
  • Start-ups meet Grown-ups – wie sehen Erfolgsstories aus?
  • Mittelstand goes digital - wie Familienunternehmen und Gründer zusammenfinden
  • Die Zukunft der Finanzindustrie

 
Die neue wirtschaftliche Weltordnung:

  • Die Zukunft der Finanzindustrie
  • Die Zukunft der deutschen Autoindustrie
  • Wer produziert das Essen von Morgen?
  • Empathie - Entscheiden mit Kopf, Herz oder Bauch?
  • Resilienz – wie bewahrt man als Manager die Ruhe?
  • Anders führen – was können Manager von Führungskräften aus anderen Bereichen lernen?

 
Auch in diesem Jahr werden wir das Programm des SZ-Wirtschaftsgipfels frühzeitig planen – und es doch bis zum Schluss den aktuellen Entwicklungen anpassen. Denn die Weltordnung wird sich in den nächsten Monaten – mit den Wahlen in den Niederlanden, Italien, Frankreich und Deutschland – weiter verändern. Und das werden wir natürlich berücksichtigen.

Stoppt Trump die Globalisierung?

Donald Trump regiert, und die Welt ist geschockt: Jeden Tag überrascht der neue Präsident mit einem neuen Dekret, mit einer neuen Attacke: erst gegen Mexiko, dann gegen Flüchtlinge – nun gegen Deutschland, das angeblich den Kurs des Euro manipuliert. Sein Ziel: America first. Sein Mittel: Abschottung.

Trump ist dabei, die Welt von Grund auf zu verändern. Und damit auch die Regeln der Wirtschaft. Gut möglich, dass sich auch Europa in den nächsten Monaten von Grund auf verändern wird – wenn in Frankreich und anderswo die Populisten siegen. Deshalb haben wir den SZ-Wirtschaftsgipfel in diesem Jahr unter das Motto „Die neue Weltordnung“ gestellt.

In Podiumsrunden, Reden und Kreuzverhören wird es zum Beispiel darum gehen, wie sich Populismus und Protektionismus auf die Wirtschaft auswirken. Nicht wenige Manager, die wir in diesen Tagen sprechen, fragen sich bang: Scheitert die Globalisierung? Wird all das, was in den letzten Jahren durch niedrige Zölle entstanden ist: internationale Konzerne, globale Lieferketten, Innovation über Grenzen hinweg, wieder zurückgedreht? Werden andere Mächte – China oder Indien – die westlichen Staaten verdrängen? Wird Europa daran zerbrechen? Und wie sollen die Unternehmen auf diesen Umbruch reagieren?

Unser Kongressprogramm wird deshalb in diesem Jahr politischer, kontroverser und auch internationaler sein. Wir haben für den 11. SZ-Wirtschaftsgipfel bereits 15 namhafte Referenten gewinnen können, weitere 45 werden in den nächsten Wochen und Monaten hinzukommen.

Zugesagt hat zum Beispiel Friedrich Merz, einst Kronprinz der Union, heute Vorsitzender der Atlantikbrücke und Aufsichtsrat des amerikanischen Finanzinvestors Blackrock in Deutschland. Merz diskutiert mit uns in einem 30-minütigen Kreuzverhör über das Thema „Was wird aus Deutschland?“ Das bezieht sich, wenige Wochen nach der Bundestagswahl, einerseits auf die Innenpolitik, aber andererseits, im Jahr eins von Trump, natürlich auch auf die transatlantischen Beziehungen. Wer vor einigen Tagen im SZ-Wirtschaftsteil das Porträt über Merz gelesen hat, das unser Berliner Korrespondent Stefan Braun geschrieben hat, der weiß: Merz ist noch immer ein Mann klarer Worte.

Und klare Worte: Darauf kommt es in diesen Zeiten, in denen die Welt sich neu ordnet, mehr an denn je.

Auch in diesem Jahr werden wir das Programm des SZ-Wirtschaftsgipfels frühzeitig planen – und es doch, abhängig vom Ausgang der Bundestagswahl, bis zum Schluss den aktuellen Entwicklungen anpassen. So wie schon 2016. Da haben wir wenige Tage vor Kongressbeginn Martin Schulz als Redner gewonnen. Wer ihn damals bei der Nacht der Europäischen Wirtschaft erlebt hat, selbstbewusst, angriffslustig und ein wenig frech, der ahnte bereits: Der Mann will Sigmar Gabriel nicht das Feld überlassen. Und so kam es vorige Woche dann auch.

Die neue Weltordnung

Die USA bekommen einen neuen Präsidenten, Italien, Frankreich und die Niederlande wählen im Frühjahr, Deutschland stimmt Mitte September ab. Und überall sieht es so aus, als ob die Populisten mehr Macht gewinnen und die etablierten Parteien an Bedeutung verlieren könnten. Es ist deutlich zu spüren: Unsere Gesellschaft verändert sich, und damit auch die Wirtschaft.

Deshalb stellen wir den diesjährigen SZ-Wirtschaftsgipfel unter das Motto "Die neue Weltordnung". Diese neue Ordnung betrifft die Politik: Was kommt nach Brexit, nach Trump noch alles auf uns zu? Diese neue Ordnung betrifft aber auch die Wirtschaft: Welche technologischen Revolutionen kommen nach der Industrie 4.0? Und wer sind die ökonomischen Supermächte von morgen, die diese Technologien hervorbringen?

Wir haben mit den Planungen für den 11. SZ-Wirtschaftgipfel bereits begonnen. Denn für uns gilt: Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel. Wir wollen mit Ihnen zum Beispiel darüber reden, was Führungskräfte in dieser Zeit des Umbruchs brauchen: Empathie? Resilienz? Ein anderes Denken? Wir werden außerdem darüber diskutieren, ob die Globalisierung in Gefahr ist - und was das für die deutschen Unternehmen bedeutet. Und natürlich werden wir der Frage nachgehen: Welche Reformen wird die neue Bundesregierung angehen? Und welche sollte sie aus Sicht der Wirtschaft - also auch aus Ihrer Sicht - angehen?

Seien Sie also mit dabei! Wir versprechen Ihnen auch im elften Jahr drei lehrreiche und inspirierende Tage in Berlin - mit spannenden Gästen, vielen Möglichkeiten zum Networken und mit weiteren neuen Formaten.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2017!

Trump

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